Dr. Claudius Nassabi

Mein Warum

Der Ayurveda kann in allen als belastend empfundenen Lebensphasen – und umständen helfen.
Bei Erkrankungen, Missempfindungen und Störungen auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene, bei Konflikten oder Stillstand in den Beziehungen und im beruflichen Umfeld.

Immer steht die persönliche Weiterentwicklung  und die Aktivierung der Selbstheilung im Vordergrund. Die Voraussetzung dafür ist der nachhaltige Wechsel der Perspektive auf sich selber. Wie das geht,  zeigt uns der Ayurveda und ich begleite Sie dabei, sich zu transformieren!

Wie es dazu kam:

10% Überlebenswahrscheinlichkeit

Ich wurde am 05.11.1967 in Frankfurt am Main geboren. Bereits kurz nach meiner Geburt war meinen Eltern klar, dass ich nicht „gesund“ war. Der Ärzte stellten ein Herzfehler fest. Welcher es genau war, und was dieser für mein Leben bzw. Überleben bedeuten würde, konnten die Ärzt zu jener Zeit erst nach einem Jahr feststellen. Nach einem Jahr der Ungewissheit wurde mit aufwendigen Untersuchungen ein komplexer Herzfehler diagnostiziert. Eine sog. Fallot’sche Tetralogie. Dieser Herzfehler wurde dann erst mit fünf Jahren in weiten Teilen korrigiert. Die Operation stellte damals ein hohes Risiko dar. 10% Überlebenswahrscheinlichkeit, wurde meinen Eltern gesagt! Die Operation glückte und mir ging es fortan besser. Ich konnte ohne größere Atemnot laufen, mein Umfeld erkunden und mit anderen Kindern spielen. Aus heutiger Sicht fühlt es sich an wie eine Wiedergeburt. Eine Komplikation der Operation war, das die Weiterleitung der Herzerregung zerstört wurde. Ich bin seit dem Träger eines Herzschrittmachers.

…konstant 80 Schläge/Minute

Es dauerte bis zu meinem 18. Geburtstag bis ich erleben durfte, was für die meisten Menschen völlig normal ist. Ein Herzschlag, der bei Anstrengung, Aufregung oder emotionaler Erregung schneller wird, oder umgekehrt bei Entspannung oder Schlaf langsamer wird. Bei mir war er bis dahin konstant 80 Schläge/Minute. Dank des medizinischen Fortschritt konnte bei mir ein Herzschrittmacher implantiert werden, der die natürliche Erregung im Vorhof detektierte und in die Herzkammer weiterleiten konnte. Das war meine zweite Wiedergeburt.

Medizin studieren und Arzt werden

Kurz danach ging für mich ein Traum in Erfüllung. Die Zulassung zum Medizinstudium und die Aussicht Arzt zu werden. Ich war fasziniert von der Medizin, die mir ermöglicht hatte, zu überleben, mehr noch zu leben und ein weitgehend normales Leben zu führen. Das wollte ich weitergeben. Ich wollte unbedingt Kinderkardiologe werden. So studierte ich in Frankfurt am Main und in New York, absolvierte auch die amerikanischen Staatsexamen. Erste Zweifel an meinem Wunsch und meinem Traum kamen mir schon im Studium. Ich wischte die Zweifel weg und startete „folgerichtig“ nach dem Studium in einer Kinderklinik in Nordrhein-Westfalen als junger Assistenzarzt. Dort merkte ich schnell, dass das System nicht nur häufig nicht menschlich war sondern, dass es mich an meine körperlichen Grenzen brachte. Drei Nachtdienste/Woche. Am nächsten Tag weiterarbeiten. Vorgesetzte mit diktatorischem Gehabe. Das war zuviel. Ich liet, weil ich besonders feinfühlig und auch körperlich eben nicht ganz gesund war.

Suchen Sie sich einen ruhigen Job

Den Traum, in den USA meine Ausbildung weiterzuführen und dann hier in Deutschland Karriere zu machen, hing ich an den Nagel. Dort waren die Arbeitsbedingungen noch unmenschlicher. Ich hatte Angst und meine betreuenden Kardiologen rieten mir dringend ab. Ich sollte mir doch einen ruhigen Job suchen, ohne Nachtdienste und dem Stress des Klinikalltages. Ich war ziemlich verzweifelt! Dann ergab sich über eine Bekannte ein Kontakt zu einem kleinen Labordiagnostikunternehmen. Die suchten händeringend jemandem mit klinischem Hintergrund. So begann meine Industriekarriere. 2 Jahre als Produktmanager reichten aus, um zu verstehen wie mit Medizin Geld zu verdien war. Nur eben von der anderen Seite. Ich arbeitete mit Ärzten, mit Forschern zusammen, machte Studien, um die diagnostische Qualität von Bluttesten nachzuweisen. Das nannte sich Clinical Marketing. Inhaltlich interessant, war das schon. Ich mochte meinen Job und er war wirklich vergleichsweise „ruhig“. Ich organisierte Studien, machte daraus bunte Flyer und hielt noch Vorträge darüber. Ich beobachtet das System genau und merkte, daß das, was mein Vorgesetzter konnte,  ich wahrscheinlich besser konnte. Ich wollte Menschen anleiten, sie befähigen, sie motivieren. Ich wollte Führungsaufgaben übernehmen. Das fühlte sich gut an!

Wenn Du weiterkommen willst, brauchst Du einen MBA

Weil ich in einem kleinen Unternehmen arbeitete, die Aufstiegschancen gering waren und ich mir selber wenig zutraute hörte ich mich um, wie man in der Industrie, in der ich jetzt angekommen war, Karriere machen könnte. Da hieß es: „mach einen MBA“. „Also zeig der Welt und den potentiellen Arbeitgebern, daß Du bereit bist Deinen Horizont zu erweitern und vorallem bereit bist, mehr zu leisten als andere“. Nach zwei Jahren hatte ich also den Master of Business Administration mit dem Schwerpunkt im Bereich „International and Strategic Marketing“. Und tatsächlich. Es dauert keine vier Wochen, da lag vor mir ein attraktives Angebot in der Deutschlandzentrale eines großen amerikanischen Diagnostikkonzerns. Ich sollte ein Flagschiff Produkt einführen, bekam ein kleines Team an meine Seite gestellt. Ich hatte also Frührungsaufgaben und ein wirklich interessantes Projekt. Ich wurde kreativ und wir waren erfolgreich. Es gab nur einen kleinen Haken. Ich hatte mittlerweile geheiratet, zwei Kinder und pendelte jedes Wochenende zurück ins Rhein-Main Gebiet. Die Familie nachzuholen, war irgendwie keine Option. Dafür war ich dann von der Firma und dem Produkt nicht überzeugt genug und ich wollte mehr. Mehr Verantwortung,  mehr Führungsaufgaben mehr von allem…

Das Universum gibt das, was man sich wünscht…

Das Universum gibt einem das, was man sich wünscht. Die Voraussetzung ist, daß man ständig daran denkt und sich auf die eine oder andere Weise ein Bild davon macht. Dann passiert es, daß man an gewissen Stellen hellhörig wird. Genauer hinsieht, sich in entsprechende Situationen begibt. Anderen davon erzählt. Dann erhielt ich einen Job-Link von einem ehemaligen Kollegen mit den Worten: „Hey, ich glaube Du bist der richtige Mann für den Posten.“ Ich bewarb mich und war Marketing-Leiter! Vice President. Die Firma war zwar kleiner, dafür die Freiheitsgrade um so größer. Kurze Entscheidungswege, wachsende Umsätze, wachsendes Team und internationale Tätigkeit. Wichtigste Aufgabe: Innovative Produkte ausdenken und dafür Produzenten/Zulieferer aus China identifizieren. Es war 2006. China! Wie spannend. Ich kniete mich voll rein.  Motivierte mein Team und wir lieferten ab, was von uns erwartet wurde.

Sie sind doch Arzt!?

Damals fand ich es dann noch irgendwie witzig, daß kaum eine Woche verging, in der nicht mindest ein Mitarbeiter aus der Firma den Weg zu meinem Büro fand, anklopfte und das Gespräch mit den Worten: “ Sie sind doch Arzt…“ begann. Was dann kam war wirklich interessant. Ich hörte teilweilweise unglaubliche Leidensgeschichten. Hörte von reinsten Odyseen durch das deutsche Medizinsystem. Krassen Fehldiagnosen, unnützer Diagnostik und am Ende standen häufig Menschen, die keinem Arzt mehr vertrauten und von mir eine Art unabhängige Meinung hören wollten. Häufig beschäftigte ich mich mit diesen Fällen intensiver, recherchierte, las nach, kontaktierte die behandelen Ärzte im Auftrag der Mitarbeiter. Ich hatte gelernt Studien zu designen, zu lesen sie zu verstehen. Ich begann immer mehr zu zweifeln, an dem was meine Kollegen in der klinischen Medizin vorallem bei chronischen Erkrankungen taten. Ich sah förmlich vor meinen Augen, daß diese Medizin diesen Menschen nicht würde helfen können. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber noch keinen anderen Rat, als den, sich noch anderweitig Hilfe zu suchen.

In der Zwickmühle

Ich fühlte mich zugleich in einer Zwickmühle. Ich selber war auf die moderne Medizin angewiesen, hatte als Patient vergleichsweise positive Erfahrungen gemacht. Sah aber, daß das System bei chronischen Erkrankungen häufig einfach nicht weiterkam. Es gab nur Tabletten, viele Nebenwirkungen und ein paar gut gemeinte Tips zur Ernährung und zum Lifestyle. Das belastete mich. Machte mich unruhig.

 

Zu der Zeit geschah es…

Nach fünf Jahren globaler Reisetätigkeit, hin und her jeten, ständige Geschäftsessen mit Bergen von Fleisch und viel Alkohol kam auch ich mit Anfang 40 an einen Punkt, an dem mein Körper erste Alarmzeichen sendete. Ich schlief schlecht, war müde, häufig erkältet mit Fieber, wurde aggressiv, ungeduldig, das Leben war einfach nur Kampf. War nur noch anstrengend. Etwas war blockiert. Ich wusste nicht was. Es gab keinen Flow mehr.

 

Panchakarma oder Die Körperintelligenz wieder finden

Es musste etwas passieren. Ich brauchte ein Auszeit. Nicht den üblichen Urlaub. Etwas, das mich reinigte, von dem Ballast, der sich über die Jahre angesammelt hatte und mich jetzt beschwerte und mich richtig krank zu machen drohte. Ich wußte bereits, daß es im Ayurveda solche Reinigungen gab. Also begab ich mich in eine solche Reinigungskur.  Zwei Wochen.  Das Programm sah so aus, als ob ich viel Zeit haben würde. Also nahm ich mindest. 10 Bücher mit (keines davon habe ich auch nur aufgeschlagen…). Die Reinigung war intensiv und nachhaltig. Was aber vorallem nachhaltig gewirkt hat war meine neue Einstellung und mein Körperempfinden. Die wichtigste Botschaft, die mein Körper und mein Geist gelernt hatte: Alles was Du ißt, wie Du Deinen Körper behandelst wirkt sich aus. Nach den 14 Tagen mochte ich einfach keinen Alkohol mehr und kein Fleisch essen. Ich brauchte es einfach nicht mehr. Der Körper hatte seine Intelligenz wieder gefunden. Ich hatte gelernt, wie man sich in 30 Minuten ein schmack- und nahrhaftes und ausgewogenens Mittagessen zubereitet. Wußte, was mir gut tut und was nicht. Jede einzelne Zelle in mir jubilierte. Der Ayurveda faszinierte mich fortan. War es das, wonach ich und die Menschen, die in mein Büro kamen, suchten?

Mehr lernen…mehr erfahren

Nicht nur die Reinigung, das Essen sondern die Theorie, die Konzepte, die dahinter standen, faszinierten mich. Es passte alles so gut zusammen. Ließ sich übertragen auf alle Bereich des Lebens. Ich wollte mehr lernen. Ich  hatte plötzlich eine Ahnung, daß ich eine Berufung gefunden hatte. Ich begann eine Ausbildung  zum Ayurveda-Arzt und noch eine zweite. Machte erste praktische Erfahrungen im Familien-und Bekanntenkreis. Das Problem, der Job ließ es nicht zu, daß ich noch tiefer in den Ayurveda eintauchen konnte. Obwohl es mir jetzt deutlich besser ging, jeden Tag früh ausfstand, mein Mittagessen kochte und die Kollegen teils neidisch teils skeptisch in meine Thermobehälter spähten, spürte ich eine immer größere Diskrepanz zwischen dem was ich im Job als Manager machte und dem was mir eigentlich wichtig war.

 

Es kam, was kommen durfte

So kam was tatsächlich kommen musste. Ich kündigte den Job. Ohne Abfindung. War konsequent meinem inneren Drang gefolgt. Meine damalige Frau stand hinter mir! Das rechne ich ihr heute noch sehr hoch an. Ich arbeitete fortan an als Berater, konnte meine Zeit einteilen, war mehr zu Hause, und ich widmete mich mehr dem Ayurveda.

 

Indien. Eine Reise zu mir selbst

Zur Ausbildung gehörte ein Abschnitt an einer indischen Ayurvedahochschule. Indien! Obwohl ich während meiner Zeit als Top-Manager über 40 Länder besucht hatte, war Indien nie dabei. Es gab eigentlich keinen Grund dafür. Jetzt war es aber soweit. Ich wußte damals nicht warum ich vor dieser Reise so viel Respekt, ja Angst hatte. Im Nachhinein ist es klar. Als ich losflog, hatte ich keine Ahnung, wie ich zurückkehren würde.

Wir landeten und ich war offen. Alles berührte mich. Die Gerüche, die Stimmen, die Geräusche, die vielen Bilder, die Farben, das Essen: Einfach alles. Ich entdeckte meine Feinfühligkeit neu. War überwältigt. Es verging kein Tag an dem ich nicht abends im Hotelzimmer saß und weinen durfte. Aus Freude, aus Angst über diese neue Gefühlswelt. Ich konnte seit langem wieder weinen. Tränen flossen und je mehr diese flossen desto mehr kam ich bei mir an. Auch kein Zufall: Ich feierte meinen 50. Geburtstag auf dieser Reise!!

Nach einer kurzen Rundfahrt begann dann endlich die Ausbildung am College. Wir waren begeistert. Das war Medizin: Diese Ärzte hatte immer den ganzen Menschen im Blick. Alles war wichtig. Körper, Geist und Seele. Ich lernte am Beispiel unserer wunderbaren Lehrer wie das Wissen um die Ganzheit einzusetzen war. Jetzt da ich einen ganz anderen Zugang zu mir hatte machte alles einen ganz anderen Sinn. Nur wenige Monate später startete der Ausbildungskurs zu einer weiteren Ausbildungseinheit. Die Begeisterung war so groß, daß ich im gleichen Jahr noch einmal nach Indien flog. Ich wollte unbedingt in einer 1:1 Situation von einem Meister der indischen Heilkunst lernen: Ich hatte unglaubliches Glück: Über viele Wochen lehrte mich Dr. PMS Raveendranath die Kunst der Diagnose und der Einfühlung. Ich bin unendlich dankbar!

 

Es ist jetzt an der Zeit das Wissen und meine Erfahrung  weiterzugeben

Nachdem ich lange abgewartet habe, dieses Wissen als Arzt, Berater und Begleiter weiterzugeben mache ich mich jetzt auf den Weg das zu tun. Ich habe großen Respekt vor der Komplexität und dem Erfahrungsschatz dieser jahrtausende alten Medizin. Ich bin dankbar für diese unglaublichen Erfahrungen. Ich lerne jeden Tag und mein Respekt vor dem Geschenk, das Leben heißt, wächst von Tag zu Tag.

 

Das ist mein WARUM!

Der Ayurveda kann in allen als belastend empfundenen Lebensphasen – und umständen helfen.. Bei Erkrankungen, Missempfindungen und Störungen auf der körperlichen, geistigen und seelischen Ebene, bei Konflikten oder Stillstand in den Beziehungen und im beruflichen Umfeld.
Immer steht die persönliche Weiterentwicklung  und die Aktivierung der Selbstheilung im Vordergrund. Die Voraussetzung dafür ist der nachhaltige Wechsel der Perspektive auf sich selber. Wie das geht,  zeigt uns der Ayurveda und ich begleite Sie dabei, sich zu transformieren!

 

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