„Ernährung, nicht nur in Zeiten von Corona“

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Feucht und warm – Ernährung bei Infekten der Atemwege nicht nur in Zeiten von Corona. 

Atemwegsinfektionen – gemeint sind Infektionen von Nase, Nebenhöhlen, Rachen, und Bronchien – sind in der Regel durch eine vermehrte Schleimbildung, Husten und Schmerzen gekennzeichnet.

Zäher Schleim und trockener Husten

Im Verlauf einer Atemwegsinfektion wird gerade ein zäher und festsitzender Schleim als belastend empfunden.

Gleichzeitig kann das Verbleiben des Schleims in den betroffenen Atemwegen den Krankheitsprozess verlängern und/oder verstärken. Auf ähnliche Weise wird ein sog. trockener Husten als quälend und belastend empfunden. Trockene Atemwege verhindern, dass die Krankheitserreger aus dem Atemtrakt entfernt werden. Sie führen  über eine Reizung der Schleimhaute zu quälendem und mitunter lange andauerndem wenig „produktiven“ Husten.

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für den Verlauf einer Erkältung oder Grippe

Die Ernährung spielt gerade während der akuten Phase der Infektion eine wichtige und häufig nicht beachtete Rolle. Das spielt gerade für Menschen mit Vorerkrankungen eine wichtige Rolle.

Die Art und Weise der Ernährung unterstützt den Körper bei der Überwindung der Infektion in erheblichem Maße. Gleichzeitig kann eine unzuträgliche Ernährung den Krankheitsprozess negativ beeinflussen und ist dann häufig für die Chronifizierung verantwortlich.

Ein einfacher Merksatz für die Ernährung: Feucht und Warm

Das bedeutet, dass das gesamte Essen und die Getränke feucht und / oder warm sein sollten.

Alle trockenen Lebensmittel wie Brot, Kekse, Chips, Kräcker usw. sowie Rohkost und nicht warm zubereitetes Obst sollten vermieden werden. Diese Lebensmittel tragen dazu bei, den Körper weiter auszutrocknen bzw. sind aufgrund ihrer kühlen Eigenschaft schwerer zu verdauen und belasten auf diese Weise den Körper.

Ebenso zu vermeiden sind:
  • Bananen, die neben ihrer kühlen Eigenschaft erheblich zur Bildung zähen Schleims beitragen,
  • Im Herbst/Winter: Zitrusfrüchte, sowie Früchte, die nicht in unseren Breiten wachsen, denn diese haben ebenfalls eine kühlende Eigenschaft (denn sonst würden sie ja auch nicht dort wachsen, wo es heiß ist),
  • Weißer Zucker (Raffinierter Zucker). Viele Fertiggerichte enthalten sehr hohe Mengen dieses Zuckers. Stattdessen sollten andere natürliche Süßungsmittel wie Birnendicksaft, Dattelsirup oder aber Vollrohrzucker oder Rohrohrzucker in Bio-Qualität (nicht zu verwechseln mit Braunem Zucker) verwendet werden. (Allgemeine Infos zu den Zuckerarten hier),
  • Kuhmilch, die ebenfalls schleimbildend ist. Darüber hinaus ist vor allem die homogenisierte Milch ihrer wertvollen Eigenschaften beraubt.
Viel trinken!

Wichtig ist ebenfalls eine sehr hohe Trinkmenge. Am besten eignet sich warmes Wasser oder Tee.

Viel Trinken bei Erkältung

Teesorten sollten über den Tag durchaus gewechselt werden. Alle Getränke haben zumindest Zimmertemperatur, besser Körpertemperatur.

 

Beispiele für feuchte und warme Gerichte
Frühstück:

Gekochter Brei (mit Wasser) aus Dinkelgries oder Hirse (oder aber aus Alternativ-Getreide, siehe „Mittagessen“). Dazu gedünstetes Obst (beispielsweise Äpfel oder Birnen im Herbst/Winter, Kernobst wie Pflaumen, Pfirsiche oder Aprikosen im Frühjahr/Sommer).

Mittagessen:

Gekochtes Gemüse mit Kartoffeln, Reis, Nudeln (möglichst Dinkel), oder sog. Alternativ-Getreide wie Amaranth, Buchweizen, oder Quinoa. Fleisch (wenn man nicht daruf verzichten möchte) sollte gekocht werden, um es möglichst leicht verdaulich zu machen.

Abendessen:

Gemüsesuppe oder Brühe mit einer Nudel- oder Reiseinlage (auch hier können die „Alternative-Getreidesorten zum Einsatz kommen).

Mit dieser Ernährung mildern und verkürzen Sie  den Krankheitsverlauf  und sorgen für zusätzliche Abwehrkraft bei hartnäckigen und gefährlichen Erregern!

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